ALBRECHT JUNG GMBH & CO. KG

MEHR DURCHSATZ: COBOTS BESCHICKEN UND MONTIEREN IN DER ELEKTRONIKFERTIGUNG

Um flexibler auf immer individuellere Kundenwünsche zu reagieren und die Belegschaft bei der Arbeit mit filigranen Kleinteilen zu entlasten, teilautomatisiert die Albrecht Jung GmbH und Co. KG ihre Produktion mithilfe von acht kollaborierenden Robotern von Universal Robots. Die Cobots von UR werden für Pick-and-Place-Anwendungen, zum Verschrauben und zur Montage von Teilen sowie zum Verpacken genutzt. JUNG optimiert mit den Roboterarmen erfolgreich seine Fertigung – bei gleichbleibend hoher Produktqualität.

UNTERNEHMEN

ALBRECHT JUNG GMBH & CO. KG

BRANCHE

ELEKTRONIK & TECHNOLOGIE

LAND

DEUTSCHLAND

MITARBEITER

1000+

DIE HERAUSFORDERUNG

Aufgrund stetig steigender Anforderungen des Marktes ist JUNG bestrebt, seine gesamte Wertschöpfungskette nach Lean-Prinzipien zu optimieren. Um möglichst verschwendungsarm zu produzieren und flexibel auch kleine Losgrößen herstellen zu können, sucht das Unternehmen nach innovativen Fertigungsverfahren.

 

Dabei legt der sauerländische Mittelständler großen Wert darauf, dass Kunden und Mitarbeiter von der Teilautomatisierung der Produktion gleichermaßen profitieren: „Bei JUNG steht der Mensch im Mittelpunkt. Uns liegt nicht nur das Wohl unserer Kunden am Herzen, denen wir unsere Produkte in der gewohnt hohen Qualität ‚Made in Germany‘ anbieten wollen. Wir möchten auch unsere Mitarbeiter entlasten. Ihre Fertigkeiten bleiben für uns unverzichtbar, denn viele unserer Erzeugnisse entstehen noch immer in Handarbeit. Wir waren auf der Suche nach einer sicheren technischen Lösung, um die Kollegen bei ihren Tätigkeiten zu unterstützen“, fasst Mario Schäfer, Produktionsleiter im Werk Lünen, zusammen.

DIE LÖSUNG

Im Rahmen eines Forschungsprojektes bezog JUNG vor fünf Jahren seinen ersten UR5. Er ließ sich schnell und unkompliziert in die Fertigungslinie integrieren und unterstützt die Mitarbeiter seither bei der Montage von Smart Radios. Dazu legt eine Schichtarbeiterin ein fertig montiertes Netzteil in eine Aufnahme und startet den UR5 durch einen Auslöseknopf. Der Roboter setzt sich in Bewegung, nimmt das Netzteil mit seinem Zwei-Finger-Greifer auf und platziert es in einer Laserkammer. Dort wird es auf der Vorder- und Rückseite gelasert. Im Anschluss entnimmt der UR5 das Teil und legt es in einer zweiten Aufnahme ab. Die Bedienerin faltet während des Laserns Versandkartons zusammen und reinigt fertig montierte Teile mit einem Tuch. Danach packt sie diese in die Kartons und montiert parallel ein neues Netzteil.


Ihre einfache und sichere Bedienbarkeit und die Funktionsvielfalt bewogen JUNG zur Implementierung weiterer Cobots. So übernimmt heute ein UR3 an einem der Fließfertigungsarbeitsplätze das hochpräzise Verschrauben von Komponenten digitaler Radios. „Früher musste ich die Schrauben per Hand befestigen“, erzählt die ihn bedienende Werkerin. „Das war oft eine Fummelei, denn sie sind recht klein – manchmal bin ich dabei abgerutscht. Die Arbeit ist für mich auch dank des UR3 sicherer geworden. Außerdem spare ich pro Arbeitsgang wertvolle Zeit ein – und kann so wesentlich mehr Teile montieren.“


Zwei weitere UR5-Roboter werden bereits auf ihren Einsatz im JUNG-Werk vorbereitet. Sie sollen Teile montieren und bewegen – und sie einander übergeben. Die Mitarbeiter von JUNG programmieren sie in Eigenregie und stellen auch die passenden Applikationen selbst zusammen. Nach ihrer Inbetriebnahme werden insgesamt acht Roboter von UR bei JUNG ihren Dienst verrichten, darunter mehrere Verpackungsroboter.

Die Anschaffung der Roboter von UR hat sich für JUNG in mehrfacher Weise bezahlt gemacht. Sowohl das Unternehmen als auch Kunden und Belegschaft profitieren vom Schritt in die Mensch-Roboter-Kollaboration

VORTEILE MIT EINEM KOLLABORATIVEN ROBOTER

DIE LÖSUNG

Im Rahmen eines Forschungsprojektes bezog JUNG vor fünf Jahren seinen ersten UR5. Er ließ sich schnell und unkompliziert in die Fertigungslinie integrieren und unterstützt die Mitarbeiter seither bei der Montage von Smart Radios. Dazu legt eine Schichtarbeiterin ein fertig montiertes Netzteil in eine Aufnahme und startet den UR5 durch einen Auslöseknopf. Der Roboter setzt sich in Bewegung, nimmt das Netzteil mit seinem Zwei-Finger-Greifer auf und platziert es in einer Laserkammer. Dort wird es auf der Vorder- und Rückseite gelasert. Im Anschluss entnimmt der UR5 das Teil und legt es in einer zweiten Aufnahme ab. Die Bedienerin faltet während des Laserns Versandkartons zusammen und reinigt fertig montierte Teile mit einem Tuch. Danach packt sie diese in die Kartons und montiert parallel ein neues Netzteil.

Ihre einfache und sichere Bedienbarkeit und die Funktionsvielfalt bewogen JUNG zur Implementierung weiterer Cobots. So übernimmt heute ein UR3 an einem der Fließfertigungsarbeitsplätze das hochpräzise Verschrauben von Komponenten digitaler Radios. „Früher musste ich die Schrauben per Hand befestigen“, erzählt die ihn bedienende Werkerin. „Das war oft eine Fummelei, denn sie sind recht klein – manchmal bin ich dabei abgerutscht. Die Arbeit ist für mich auch dank des UR3 sicherer geworden. Außerdem spare ich pro Arbeitsgang wertvolle Zeit ein – und kann so wesentlich mehr Teile montieren.“

Zwei weitere UR5-Roboter werden bereits auf ihren Einsatz im JUNG-Werk vorbereitet. Sie sollen Teile montieren und bewegen – und sie einander übergeben. Die Mitarbeiter von JUNG programmieren sie in Eigenregie und stellen auch die passenden Applikationen selbst zusammen. Nach ihrer Inbetriebnahme werden insgesamt acht Roboter von UR bei JUNG ihren Dienst verrichten, darunter mehrere Verpackungsroboter.

Die Anschaffung der Roboter von UR hat sich für JUNG in mehrfacher Weise bezahlt gemacht. Sowohl das Unternehmen als auch Kunden und Belegschaft profitieren vom Schritt in die Mensch-Roboter-Kollaboration

VORTEILE MIT EINEM KOLLABORATIVEN ROBOTER

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